FDP Osthavelland
Aktuelles

10. Juni 2024

Kommunalwahlen 2024: FDP zieht in die Wustermarker Gemeindevertretung und die Stadtverordnetenversammlung Nauen ein

Am 9. Juni 2024 fanden in Brandenburg die Kreistagswahlen sowie die Wahlen zur Gemeindevertretung bzw. Stadtverordnetenversammlung und die Wahlen der Ortsbeiräte innerhalb der Gemeinde Wustermark statt.

Für die Stadtverordnetenversammlung Nauen ist die FDP Osthavelland mit Guido Müller und Frieda Bischoff angetreten, in Ketzin mit Volkmar Richter und Erhardt Zeine. Für die Gemeindevertretung in Wustermark sind Sebastian Pollmer, Anthea Wendland und Dr. Holger Zemanek angetreten. Sebastian Pollmer und Dr. Holger Zemanek standen darüber hinaus für den Ortsbeirat im OT Elstal zur Wahl, Anthea Wendland ließ sich für den OT Wustermark aufstellen.

Mit einem Ergebnis von 3,0 % in der Gemeindevertretungswahl Wustermark freuen wir uns verkünden zu dürfen, dass unser Ortsvorsitzender Sebastian Pollmer in die Gemeindevertretung gewählt worden ist und dort künftig die Interessen die Bürgerinnen und Bürger vertreten wird. Auch Guido Müller zieht mit einem Ergebnis von 2,1 % in die Stadtverordnetenversammlung in Nauen ein. Im Kreistag Havelland wird die FDP künftig mit Rico Löwe aus Brieselang und Dr. Eckhardt Lindner vertreten sein. In den Ortsbeiräten in der Gemeinde Wustermark wird die FDP leider vorerst nicht vertreten sein, auch in Ketzin konnte leider kein Sitz gesichert werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis in der Gemeinde Wustermark und bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass die FDP hier erstmals nach langer Zeit wieder auf der Wahlliste stand“, sagt der Ortsvorsitzende Sebastian Pollmer. „Ich werde mein Bestes tun, um die Gemeinde Wustermark voranzubringen und freue mich auf diese neue Herausforderung.“

Guido Müller sagt nach seinem Einzug in die Stadtverordnetenversammlung Nauen: „Ich freue mich, mich künftig den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Nauen widmen zu dürfen und bedanke mich herzlich für das Vertrauen.“


21. Oktober 2023

FDP Osthavelland kritisiert Intransparenz zum geplanten Flüchtlingswohnheim in Elstal

Aus Zeitungsberichten und sozialen Medien erfuhren die Wustermarker Bürgerinnen und Bürger kürzlich von einem geplanten Wohnheim für Flüchtlinge. Bis zu 150 Flüchtlinge sollen einem Zeitungsbericht zufolge in einen temporären Containerwohnheim im Ortsteil Elstal am Demex-Center unterkommen.

In der Gemeindevertreterversammlung wurde das Thema nach den verfügbaren Informationen aus den Bekanntmachungen und dem Amtsblatt aber bisher nicht behandelt – jedenfalls nicht im öffentlichen Teil. Es ist daher zu vermuten, dass die gewählten Gemeindevertreter und die Gemeindeverwaltung das brisante Thema bewusst vor der Öffentlichkeit, d.h. den Bürgerinnen und Bürgern von Wustermark, bis zur Verkündung verschweigen wollten. Über die Gründe kann nur gemutmaßt werden, aber das Vorgehen spricht für wenig Selbstbewusstsein oder Furcht vor Gegenwind.

Hierzu meint der Ortsvorsitzende Sebastian Pollmer: „Verhandlungen hinter geschlossenen Türen ignorieren die Sorgen der Anwohner und sind ein Bärendienst für die Demokratie!“

Diese bewusste Intransparenz ist entgegen den demokratischen Grundsätzen und stärkt damit die politischen Ränder. Das gilt besonders bei einem so brisanten und emotionalen Thema. Auch wenn sich die Gemeinde Wustermark an der Unterbringung von Geflüchteten beteiligen will, so müssen die Entscheidungsgründe, aber auch die Sorgen der Anwohner offen und öffentlich diskutiert werden können.

Die nun am 25. Oktober bzw. 1. November angesetzten außerordentlichen Sitzungen des Ortsbeirates Elstal und der Gemeindevertretung können daher nur der Beginn zu einer ordentlichen, öffentlichen und offenen Diskussion sein.